Französischer Salat

Das Rezept lässt sich wunderbar an das was es auf dem Markt – je nach Jahreszeit – gibt, anpassen. Aus diesem Grund habe ich keine genauen Mengenangaben gegeben.

Rezept Französischer Salat

Zutaten

verschiedene Blattsalate
gemischte Kräuter mit weichen Blättern
reife Kirschtomaten
nicht zu hart gekochte Wachteleier – wenn vorhanden
Parmesan, mit dem Sparschäler zu Locken abgezogen
frisch geröstete Sonnenblumenkerne
ausgelöste Hühnerschenkel – einer pro Person als Hauptgericht, ansonsten reicht die Hälfte als Vorspeise
weißer Balsamico Essig
Olivenöl
Kräutersalz
Senf
Pfeffer

Zubereitung

Das Fleisch wird in 2 cm große Quadrate geschnitten. Dann mit der Hautseite nach unten in eine kalte Pfanne gelegt. Diese wird langsam aufgeheizt – zunächst reicht Stufe 3 aus. Das Fett soll langsam aus der Haut laufen. Wenn die Pfanne gut mit Fett gefüllt ist stellt man den Thermostat auf 6. Jetzt wird die Haut knusprig gebraten, dann wendet man die Fleischstücke sorgfältig und reduziert die Hitze wieder auf 3. Die Fleischstücke werden mit Kräutersalz gewürzt und wieder gewendet. Auch diese Seite wird gesalzen. Nun lässt man die Stückchen in der Pfanne bis der Bratensaft „karamellisiert“.

Ist man mit der Farbe der Fleischstücken zufrieden, nimmt man sie aus der Pfanne und löscht den Bratensatz mit hellem Balsamico Essig ab, noch etwas Hühnerbrühe kann nicht schaden. Noch etwas Olivenöl, Senf, Pfeffer und Kräutersalz zum Abschmecken.

Die Blattsalate und Kräuter werden in einer Schüssel mit der Salatsoße vorsichtig gemischt. Den Salat portionsweise auf Teller verteilen, die Tomaten, Wachteleier, Fleischstücke darüber verteilen und mit Sonnenblumenkernen und Parmesan bestreuen.

Geschnittene Tomaten in einer Schale
kleine Stücke Hühnerfleisch, goldbraun gebraten
Kopfsalat, Rucola, Eichblattsalat
Blog Jutta Hofmann

Parmesan-Chips, zum Beispiel von Parmonie, sind eine knusprige Alternative zu frischem Parmesan zum Salat.

Die Geschichte zum Rezept auf: Endecken und Reisen

Wie wäre es zum Nachtisch mit einem „Knusper-Erdbeer-Törtchen“? Das Törtchen schmeckt natürlich auch mit Himbeeren, Heidelbeeren oder Brombeeren.

Gewürz-Salz

Mit Salz lassen sich sehr viele Experimente in der Küche durchführen: Gewürz-Salz ist eines davon.

Je nach persönlicher Vorliebe lassen sich Mischungen in kleinen oder großen Mengen herstellen. Das Prinzip ist dabei immer das gleiche. Die feuchten Zutaten werden fein geschnitten oder geraspelt und mit dem Salz vermischt. Diese Mischung wird dann getrocknet. Besonders schön ist es , wenn man die Mischung im Freien trocknen lassen kann. Ist die Salzmischung trocken, kommen die bereits schon trockenen Gewürze dazu,  dann wird alles zusammen vermahlen.

Hat man keinen Standmixer zur Hand, dann leistet auch eine ausrangierte Kaffeemühle gute Dienste.

Rezept Gewürz-Salz

Zutaten

500g Meersalz
5 – 10 Knoblauchzehen
3 cm frische Ingwerwurzel
1 kleine Karotte
1/2 Vanilleschote
2 Bund glatte Petersilie
abgeriebene Schale einer ungespritzten Orange
2 TL schwarze Pfefferkörner
3 TL Korianderkörner
2 TL getrocknete Rosmarinnadeln

Zubereitung

Knoblauchzehen putzen und klein schneiden, die frische Ingwerwurzel ebenfalls schälen und klein schneiden. Die geschälte Karotte raspeln. Die Vanilleschote halbieren und in Stücke schneiden. Alles zusammen mit dem Salz auf einem Backblech mischen. Zuletzt die abgeriebene Schale der ungespritzten Orange darüber geben und die samt Stängel klein geschnittene Petersilie.
Die Mischung wird nun an der Sonne getrocknet oder im Backofen bei ca. 40 °C. Wenn sich die Temperatur nicht so tief regeln lässt, dann kann man sich damit behelfen, dass man das Licht im Backofen und die Umluft anschaltet.

Nach ca. 2 Tagen ist das Salz und die Gewürze rascheltrocken. Pfeffer, Koriander und Rosmarin Nadeln werden am Besten in einem Mörser oder in einer Hand-Kaffeemühle grob zermahlen. Danach werden die Gewürze unter die Salzmischung gegeben.

Mit einem Löffel füllt man die Hälfte der Mischung in einen Standmixer und lässt sie je nach gewünschter Feinheit zermahlen.

Mit der zweiten Hälfte verfährt man ebenso.

Das Gewürz-Salz sollte in einem dicht verschlossenem Gefäß auf bewahrt werden. Kleine Mengen kann man sich in ein kleines Glas abfüllen.

Gewürz-Salz geschnittene Zutaten
Gewürz-Salz trockene Mischung
Gewürz-Salz gemahlen
Blog Jutta Hofmann

Die Gewürz-Salz Mischung lässt sich wunderbar den eigenen Vorlieben anpassen. Ein Salz das gut zu Wild passt könnte noch zusätzlich Wacholderbeeren, Thymian, Sternanis, Piment und etwas Zimt enthalten.

Wird das Salz eher zu Fisch verwendet, dann kann man die Zitruskomponente noch mit zusätzlicher Zitronen- und Mandarinenschale verstärken.

Tagine/Tajine mit Huhn

Tagine/Tajine mit Huhn ist eines meiner Lieblingsgerichte.  Tagine bezeichnet sowohl das konisch geformte Kochgeschirr aus Nordafrika, wie auch die Gerichte, die darin zubereitet werden.

Die Aktion #homemadeaction von Annkathrin, Annette, Christine, Lisa, Nadine und Simone von kochblog-action bewegte mich dazu, endlich mal eines meiner Rezepte online zu stellen.

Rezept für Tagine/Tajine mit Huhn

Zutaten

4 Hühnerschenkel
4 Kartoffeln
4 Karotten
2 gelbe Paprikaschoten
2 grüne Paprikaschoten
2 Fenchelknollen
2 Zwiebeln
2 Zehen Knoblauch
1 Tasse Brühe
1 Teelöffel Salz
2 EL Ras-el-Hanout
Pfeffer, frisch gemahlen

Zubereitung

Den Tagine Topf wässern.

Die Hühnerschenkel waschen, trocken tupfen und im Gelenk mit einem Messer in zwei Teile schneiden.

Das Gemüse waschen, putzen und in grobe Stücke schneiden.

Die Zutaten mit der längsten Garzeit kommen in die Mitte des Topfes, diejenigen mit der kürzesten Garzeit obenauf oder auf die Seite legen.

Die Gewürzmischung und Salz mit einer Tasse Brühe mischen und über Fleisch und Gemüse geben. Wenn man keine Brühe hat, dann geht auch Wasser.

Den Topf mit dem Deckel dicht verschließen, die Dampfsperre mit kaltem Wasser füllen und auf der Herdplatte aufkochen lassen.  Auf kleinster Flamme, eventuell zwischendurch abschalten, für ca. 50 Minuten sachte köcheln lassen.

Tagine mit Huhn, Karotten, Fenchel, Kartoffeln, Paprika
Tagine mit Huhn fertig gegart
Tagine mit Huhn und Gemüse auf Teller angerichtet
Blog Jutta Hofmann

Anstatt fertig gekauftem Ras-el-Hanout kann man die Gewürzmischung selbst herstellen. Sie ist vielleicht nicht so „filigran“ wie eine gute gekaufte, aber man kann sich von Mal zu Mal an den Geschmack herantasten.

1 TL Kreuzkümmel,
1 TL Gelbwurzulver
1/2 TL Ingwerpulver,
1/2 TL schwarzer Pfeffer,
1/2 TL süßes rotes Paprikapulver
1/2 TL Koriandersamen
1/4 TL Kardmomsamen
2 cm Zimtstange
5 Nelken
einige Safranfäden,
einige getrocknete Rosenblüten

Die Gewürze bis auf Ingwer, Paprika, Safran und Rosenblüten in einer trockenen Pfanne sachte erwärmen. Wenn die Gewürze zu duften beginnen in einen Mörser umfüllen und zusammen mit den zurückbehaltenen Gewürzen mörsern. Die Gewürze können auch in der Küchenmaschine zerkleinert werden, allerdings sollte man darauf achten, dass die Mischung nicht zu fein wird.

Es dauert eine Weile, bis das Gericht gar ist: Die Wartezeit läßt sich leicht mit einem Apéritif und Antipasti mit Grissini überbrücken.

Lieblingstasse

Jürgen rief zu einer Blogparade zum Thema „Lieblingstasse“ auf.

Das ist der Anlass, meiner longtime-allzeit Lieblingstasse zu huldigen, nachdem ihre Nebenbuhlerinnen durch meinen Mann oder durch meine eigene Ungeschicklichkeit in Scherben gelegt wurden.

Lieblingstasse

„Na, wie wäre es mit einem Kaffee? Mit Vanille? Mit Tahiti-Vanille?“
Der Papagei schaute mich aufmunternd an.
„Du hast recht. Ein Kaffee wäre jetzt gut. Vanille ist allerdings nicht mehr viel da. Und es dauert noch lange, bis Jacky wieder welche aus Tahiti mitbringen wird.“

„Sei nicht so geizig zu dir!“, krächzte der Papagei.

Ich entgegne ihm nichts. Als ich mir vor mehr als 25 Jahren die Tasse kaufte, wollte ich mir etwas Gutes tun: Ein edles Einzelstück aus Bone China von Villroy&Boch mit einem Design, das einen Hauch von Exotik, von etwas besonderem hat.

„Wie wäre es stattdessen mit Kardamom im Kaffee?“
„Dann kannst du gleich Orangenlikör nehmen. Ich mag es nicht so parfümiert. Schließlich bin ich kein Tässchen aus Ägypten.“
„Du bist heute sehr sensibel!“. Das Gelb auf seiner Brust wurde sehr blass.

„Heißes Ingwerwasser wäre noch schlimmer!“
Der Papagei sträubte sein Gefieder.
„Oh, im Kühlschrank ist noch Ingwer.“
Ich erinnerte mich an meinen Vorsatz, jeden Tag heißes Ingwerwasser zu trinken. Es sollte den Fettabbau ankurbeln, die Abwehrkräfte stärken und den Körper reinigen. Das Ingwerwasser sollte mich zu einem besseren Menschen machen: licht, leicht, beweglich, scharfsinnig…
„Lass´ den Kühlschrank zu!“, knarzte der Papagei. Sein Schnabel schien sich in meine Richtung zu heben.

„Dir wäre wohl heißer Blutorangensaft mit selbstgemachtem Punschextrakt lieber?“
„Schau´ auf die Uhr! Es ist 9:48 Uhr!
Er wippte auf seiner Liane hin und her.
Ja, du hast Recht, dachte ich. Das wäre der falsche Orangensaft zum Frühstück. Außerdem ist der Punschextrakt leer. Es ist schließlich schon März.

„Heiße Schokolade aus dunkler Kuvertüre mit Milch und Vanilleschote gekocht. Wie wäre das?“, versuche ich den Papagei zu beruhigen.
„Ich traue dir nicht! Auf der Anrichte steht noch die Flasche Chartreuse.“, schnarrte der bunte Vogel.
„Du bis heute sehr negativ eingestellt. Rechnest nur mit dem Schlimmsten. Schau´ die schöne grüne Farbe des Likörs an! Sie hat so was von Urwald.“
Ich hatte den Eindruck, als würde sich der Papagei von mir abwenden. Nach einem Urlaub in Savoyen hatten wir an Winterabenden oft „Choco Truffes to drink“ – dicke, heiße Schokolade mit Chartreuse. Sie bringt einem – so wie es Ziel der Mönche bei der Schaffung des Likörs war – dem ewigen Leben ein Stück näher.

„Weißt du, an was ich gerne zurückdenke?“, wandte sich der Papagei versöhnlich zu mir, „Wie unsere gemeinsame Zeit begann.“
„So schön war das damals nicht für mich.“, stellte ich fest: Trennung, Ärger mit der Familie, frisch umgezogen in eine neue Stadt.
„Ich erinnere mich an die wunderbaren Grüntees, die du dir damals gegönnt hast. Du bist extra in die nächste Stadt gefahren, um die Tees zu kaufen, über die du im „Feinschmecker“ gelesen hattest. Ich sage nur: Hua Hin Silver Needle!“
An diesen Tee erinnere ich mich auch. Ich musste ihn dem Teehändler fast abschwatzen und konnte mir trotzdem nur ein paar „Needles“ leisten so unglaublich teuer war er.

„Tempi passati!“, dabei plustere sich der Papagei auf.
„Also, gut. Es gibt Kaffee mit Vanille!“ lenkte ich ein.
Der Papagei glättete seine Federn wieder.

Hatte er wirklich mit mir gesprochen?

Lieblingstasse Amazona
Blog Jutta Hofmann

Mehr über Lieblingstassen gibt es auf dem Blog „Besondere Tassen“ von Jürgen.

Aus Brei mach Keks – Cookies aus Hafermehl

Cookies aus Hafermehl hätte ich von mir aus nie gebacken.
Aber seit einem Vierteljahr stand eine halbe Packung mit einer Mischung für Frühstücksbrei im Küchenschrank: Hafermehl, Chia-Samen und Trockenfrüchte. Eigentlich alles gesunde Sachen, wenn man gerne mit Milch gekochten Brei isst. Ich mag das eigentlich nicht so, deshalb hielt es die zweite Hälfte der Packung so gut in der hinteren Ecke des Küchenschranks aus, denn die Breigeisterung war verflogen.

Dann kam die Idee: Brei wird zu Keks!

Rezept für Hafermehl-Cookies

Zutaten

200 g Zubereitung für Frühstücks-Brei (hier von Alnatura) aus Hafer
80 g brauner Zucker
110 g weiche Butter
Salz
Vanille

Zubereitung

Weiche Butter, Zucker, Vanille und eine Prise Salz cremig rühren. Die Zubereitung für Haferbrei unterrühren.
Den Teig zu einer Rolle formen und in Frischhaltefolie einschlagen.

Die Teigrolle kaltstellen. Wenn sie ganz fest ist, in Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.

In ca. 10 Minuten im 180°C heißen Ofen backen bis die Kekse leicht Farbe bekommen.

Zutaten Hafermehl-Kekse
Hafermehl-Kekse
Hafermehl-Kekse für unterwegs
Blog Jutta Hofmann

Die Kekse sind zusammen mit einem Fruchtjoghurt ein schnelles Frühstück. Wie wäre es, die Cookies in ein Tütchen zu packen, Naturjoghurt und Früchte in ein Glas zu füllen, den Kaffee in eine Thermoskanne und alles zusammen morgens an einem schönen Platz in der Natur zu genießen?